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Naturbestattung / Friedensforst

Was ist ein Friedensforst?

Der Friedensforst ist eine alternative Bestattungsform und auch als Waldbe­stattung oder Baumbe­stattung bekannt. Die Asche Verstorbe­ner wird nach der Kremation in einer biologisch ab­baubaren Urne an den Wurzeln eines Baumes beigesetzt, der in einem als Friedensforst aus­gewiesenen Wald steht. Welche Rituale die Beisetzung in einem Friedensforst begleiten, bleibt den Wünschen der Verstorbenen bzw. ihrer Angehörigen weitgehend überlassen. Christliche Bestattungen sind ebenso üblich wie Bestattungen ohne geistlichen Beistand. So eröffnet sich eine würdige Alternative zu den bislang gewohnten Bestattungsritualen.

Die Bäume werden zumeist schon zu Lebzeiten ausgesucht und im Idealfall in einer eigens verfassten Willenserklärung einhergehend mit den jeweiligen Beisetzungswünschen festgehalten. Es besteht die Möglichkeit, zwischen einem Gemeinschaftsbaum oder einem Familien- und Freundschaftsbaum zu wählen. An diesem können bis zu zehn Personen beigesetzt werden.

Die Friedensforst-Bäume werden besonders sorgfältig ausgewählt. Sie mutieren auf diese Weise zum natürlichen Grabmal. Sie dienen den Angehörigen auch als Ort des Gedenkens und Erinnerns.

Entstehung

Naturbestattungs-Projekte im benachbarten Ausland haben auch in Kärnten das Bedürfnis und Interesse an dieser einzigartigen naturnahen Bestattungsmöglichkeit geweckt. Qualitäts –und Themenführer in Österreich, die Bestattung Kärnten GmbH und PAX Bestattungs -und Grabstättenfachbetrieb GmbH, sehen es als ihren Auftrag, diesem Bedürfnis der Bevölkerung nachzukommen und begann im Jahre 2009 mit der Planung und Konzeption des ersten österreichischen Friedensforsts.

 

Die Idee dahinter

Der erste Friedensforst (Klagenfurt/Sattnitz) ist ein naturbelassenes und idyllisches Waldareal, dessen Fortbestand durch ein auf 90 Jahre angelegtes waldschonendes Baumbestattungskonzept gesichert ist. Die Grabpflege wird von der Natur übernommen. Diese Form der Bestattung spricht besonders Menschen an, die sich bereits zu Lebzeiten der Natur besonders nahe fühlen und ihre letzte Ruhe inmitten des tiefen Friedens eines Waldes finden möchten. Die Hinterbliebenen sind eingeladen, die Ruhestätten jederzeit zu besuchen und der geliebten Menschen zu gedenken, ohne sich um eine Grabpflege sorgen zu müssen. Sie finden Trost in den jahreszeitlich wechselnden Zeichen der Natur – in der Gleichzeitigkeit von Vergehen und Neubeginn.